Die alte Seidenstrasse

Mit dem Begriff "Alte Seidenstrasse" wird ein ganzes Netz von Karawanenstrassen bezeichnet. Die Hauptroute verbindet das Mittelmeer mit Ostasien. Ein reger Handel mit verschiedenen Gütern (Seide, Gewürze, Porzellan, Glas) brachte auch einen gedanklichen- und kulturellen Austausch mit sich, wohlgemerkt in beide Richtungen. Der Buddhismus breitete sich bis China und Japan aus, und auch die christlichen Lehren hielten Einmarsch.

Diese Handelswege hatten ihre Anfänge schon in der Bronzezeit. Der Handel blühte immer mal wieder auf und schlief wieder ein; je nach der politischen Situation ware eine Reise auf der Seidenstrasse sehr unsicher. Besonders während der Tang-Dynastie und während der Mongolenherrschaft pulsierte das Leben entlang der Seidenstrasse.

Der Handel war aufwändig und das Reisen oft recht beschwerlich. Unzählige Tiere (zumeist Kamele) und Viehtreiber mussten koordiniert werden. Schwierigen Wegpassagen und extremen klimatischen Bedingungen mussten sie trotzen. Während der Song-Dynastie kündigte sich ein Ende des regen Handels auf der Seidenstrasse an. In Südostasien waren neue Märkte entstanden. Der Seehandel mit Indien und Arabien begann zu florieren und so konnten Zölle, Raubüberfälle und ein häufiger Zwischenhandel der Güter umgangen werden. Der Handel mit Europa verlor für China an Bedeutung.

TOP Reisen mit Seidenstasse

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Entlang der alten Karawanenstraße durch China

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Dunhuang

Ein besonderes Highlight auf einer Reise entlang der Seidenstrasse ist Dunhuang, eine alte Oasenstadt in der Provinz Gansu. Dunhuang wurde schon im Jahr 111 v. Chr. gegründet. Nur wenig westlich von Dunhuang spaltet sich die Seidenstrasse, um die Wüste Takla-Makan entweder im Norden oder im Süden zu umgehen. Dunhuang war also ein bedeutender chinesischer Knotenpunkt für den Handel und den kulturellen wie religiösen Austausch mit dem Westen.

Mogao-Grotten

25 km südöstlich von Dunhuang befinden sich die buddhistischen Mogao-Grotten. Der Bau dieser Höhlentempel begann im Jahr 366 und dauerte bis ins 14. Jahrhundert hinein. Heute sind noch 492 der ehemals rund 1.000 Höhlen erhalten, die von buddhistischen Mönchen in die Sandsteinfelsen geschlagen worden sind. Unzählige Wandmalereien erzählen vom Leben an der Seidenstrasse. Buddhistische Sklupturen und Buddha-Statuen von unschätzbarem Wert  sind hier zu bestaunen.In den Grotten wurden wichtige Dokumente, z.B. das bedeutende Diamant-Sutra, zum Schutz vor den Mongolen eingemauert und wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt.

Mondsichelsee

Östlich neben den Mogao-Grotten befindet sich der zauberhaft anmutende Mondsichelsee, ein halbmondfürmiger Oasen-See, umgeben von den Sanddünen der Taklamakan-Wüste und gehört zum Pflicht-Programm einer Reise nach Dunhuang.