Sehenswürdigkeiten in Yunnan

Lijiang, Tigersprungschlucht, Jadedrachen Schneeberg und Shangri La

Lijiang

Lijiang, die "Stadt am schönen Jinsha-Fluss" liegt auf einem Plateau im Nordwesten Yunnans. 1996 wurden viele moderne Betonbauten durch ein Erdbeben zerstört; glücklicherweise überstanden viele der traditionellen Gebäude der Altstadt. Man hat diese Katastrophe als Chance genutzt und das Stadtzentrum in traditioneller Bauweise wieder errichtet.

Dayan, die ca. 800 bis 1.000 Jahre alte Altstadt von Lijiang, ist von engen Kopfsteinpflastergassen und einem Netz an Kanälen und kleinen Bächen durchzogen. Fast alle Häuser haben ein Fundament aus Stein und Mauern aus weiß getünchten Lehmziegeln. Zumeist verfügen sie über einen Innenhof und sind mit mythologischen Figuren verziert. Türen, Balkone und Fensterläden aus rotem Holz und die geschwungenen Ziegeldächer prägen das Stadtbild ebenso wie die jahrhundertealten Steinbrücken, die im Laufe der Geschichte Kriegen und Erdbeben standgehalten haben.

Die Bewohner von Dayan gehören zu einem großen Teil der tibetisch stämmigen Volksgruppe der Naxi an. Der Besucher kann sich ein gutes Bild von Leben und Kultur der Naxi machen, da die lebendigen Traditionen den Alltag der Menschen hier noch bestimmen.Im Zentrum der Stadt liegt der Markplatz namens Sifang. Früher herrschte hier ein reger Handel mit Gütern aus Tibet und aus dem Süden Yunnans - die Lage Lijiangs an der "Tee-Pferd-Straße" war schon im Altertum Motor für die Wirtschaft. Heute ist es hauptsächlich ein kunstgewerblicher Markt, auf dem es natürlich für Touristen allerhand Interessantes zu sehen gibt. Südlich des Sifang ist das Stadtbild eher traditionell, nördlich eher touristisch geprägt. Im Westen des Marktplatzes liegt der Löwenhügel (Shizi shan), von wo man einen traumhaften Ausblick über Lijiang hat.

Sehenswert sind außerdem der Schwarze-Drachenteich-Park (hei long tan gong yuan) mit dem Deyue-Pavillon inmitten des Jadebrunnen-Sees. Abgerundet wird das Bild durch den Weißen Jadedrachen-Berg im Hintergrund.

Die Tigersprung-Schlucht

Wer nach Shangri-La gereist ist, sollte die faszinierende Tigersprung-Schlucht nicht verpassen. Die 20 km lange Schlucht ist die bekannteste am Oberlauf des Yangtse, dem Jinsha-Fluss. Der Legende nach kann ein Tiger die Schlucht an ihrer engsten Stelle (20 m) über einen Felsblock in der Flussmitte mit zwei Sprüngen überwinden. Einen sensationellen Blick in die Schlucht hat man an einem 1.000 m tiefen Abgrund bei Mantianxing. Durch die Schlucht führen Wanderwege mit spektakulären Ausblicken in die Schlucht und auf die hohen Berge,  für die man,  je nach Kondition,  1-2 Tagen benötigt.  Bei der Hälfte des Weges gibt es einfache Gasthäuser zum Übernachten und ebenfalls am hinteren Ende der Schlucht, im sog. „Walnut Garden“. Hier lohnt es sich, auf Ihrer Reise auch noch einmal zu übernachten und den Weg bis runter zum Fluss zu unternehmen.

Jadedrachen Schneeberg

An der Ostseite wird die Tigersprungschlucht gesäumt vom majestätischen Jadedrachen-Schneeberg (Yulong Xueshan) mit einer Höhe von 5596 m. Per Seilbahn kann man bis zur Schneegrenze rauffahren.

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Shangri - La

Shangri - La - schon der Name klingt verheißungsvoll - so heißt ein Gebiet im Nordwesten der Provinz Yunnan, dessen Bewohner Großteils tibetischer Herkunft sind. Hier befindet sich auch der autonome tibetische Bezirk Dêqên. 2001 hat man den damals noch Zhongdian heißenden Kreis in Shangri-La umbenannt, nach dem Roman "Der verlorene Horizont" von James Hilton. Einigen wissenschaftlichen Nachforschungen zufolge ist Zhongdian tatsächlich die von Hilton beschriebene Region.Der Besucher taucht hier ein in eine bezaubernde Landschaft und Kultur - zu jeder Jahreszeit ein faszinierendes Erlebnis und ein Ort des Friedens. Im Winter, wenn alles schneebedeckt ist, legt sich eine unglaubliche Ruhe auf das Land, im Frühling genießt man die sprühende Blütenpracht von Azaleen und Rhododendren. Das frische und satte Grün des Sommers und die flammende Rot- und Orangefärbung im Herbst zieht die Besucher dieser Gegend in ihren Bann.Unvergesslich bleiben hier Wanderungen oder Ausritte durch das Hochland, auf denen man die vielfältige und artenreiche Flora und Fauna erkunden kann. Man ist umgeben von majestätischen, schneebedeckten Berggipfeln, kristallklare Gebirgsseen und dichtem Urwald. Am Himmel ziehen weiße Wolken wie aus Watte, auf den Weiden grasen Schafe und Rinder. Aufgrund der geographischen Abgeschiedenheit haben die Einwohner weitestgehend ihre traditionelle Lebensweise beibehalten.

Kloster Songzanlin oder Ganden Sumtseling

Das Songzanlin-Kloster ist das größte Kloster der buddhistischen Gelugpa (Gelbmützenschule) in Yunnan. Das Kloster wurde vom Fünften Dalai Lama (Ngawang Lobsang Gyatso) im Jahr 1679 im Stile des Potala-Palastes in Lhasa errichtet und beherbergte fortan bekannte tibetische Mönche. Zu seiner Blütezeit lebten hier an die 1.400 Mönche.Hier befinden sich acht vergoldete Statuen des Buddha Shakyamuni, wertvolle buddhistische Schriften und Thangkas.Da es sich auf einem Hauptreiseweg nach Tibet befindet, wird das Kloster seit jeher häufig von Pilgern und anderen Reisenden frequentiert.

Moirig-Schneeberg

Der 6.740 m hohe, schneebedeckte Berg Moirig wird von den Tibetern als heilig verehrt. Sein Hauptgipfel, der Kawagebo, ist der höchste Berg Yunnans. An seiner Südseite stürzt sich ein imposanter Wasserfall in die Tiefe. Auch die beiden Gletscher unterhalb des Kawagebo sind sehr beeindruckend.