Sehenswürdigkeiten in China
Auf den folgenden Seiten haben wir eine Auswahl der wichtigesten Sehenswürdigkeiten in Beijing, Shanghai, Xi'an, Guilin und Hongkong zusammengestellt:
Sehenswürdigkeiten in Peking (Beijing) Die im Norden gelegene Hauptstadt Chinas zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Städten der Welt. Seit Jahrhunderten befindet sich hier das kulturelle und politische Zentrum Chinas. Vor allem die letzten beiden Kaiser-Dynastien (1368 - 1911) haben ein reiches Erbe mit unzähligen Relikten hinterlassen.
Die Große Mauer diente ursprünglich zum Schutz vor Feinden aus dem Norden. Der "Mammut-Bau" begann im 7. Jahrhundert v. Chr. Die letzten Änderungen und Neuerungen erfolgten erst im 16. Jahrhundert n.Chr. Sie misst eine Länge von über 6.000 km und gehört zu den historischen Weltwundern. Wer auf der Mauer wandert genießt traumhafte Ausblicke auf eine einzigartige Gebirgslandschaft. Von Peking können verschiedene Mauerabschnitte besucht werden, die meisten davon sind gut restauriert und viele sind per Seilbahn zu erreichen. Auf dem Rückweg vom Mauerabschnitt „Badaling“ bietet es sich an, noch Abstecher zu den Ming-Gräbern zu machen.
Der Kaiserpalast ist das größte und besterhaltene Meisterwerk klassischer chinesischer Architektur und steht als Symbol für das traditionelle China. Der Palast wurde zwischen 1403 und 1424 erbaut und diente 24 Ming- und Qing-Kaisern als Residenz. Pu Yi, der letzte Kaiser, bewohnte bis ins Jahr 1924 den inneren Palast. Die Anlage beherbergt imposante Gebäude, Tore, Bronzelöwen, große Innenhöfe, Thronsäle und mehrere Museen, u.a. für Porzellan. Der wunderschöne Palastgarten lädt auf einen Spaziergang ein. Im angrenzenden Jingshan-Park hat man vom sogenannten Kohlehügel, der beim Aushub des Wassergrabens um den Kaiserpalast entstand, einen fantastischen Blick über die Palastanlage.
Seine Größe von fast 40 Hektar macht den Platz des Himmlischen Friedens zum größten innerstädtischen Platz der Welt. An der Nordseite steht das „Tian‘anmen“, das Tor des Himmlischen Friedens, das Haupttor des ehemaligen Kaiserpalastes, wo Mao Zedong am 1. Oktober 1949 die Gründung der Volksrepublik China verkündet hat.
Die Jahrtausende alten Tempelanlagen Beijings wie der Himmelstempel und der Lamatempel zeugen von der buddhistischen Tradition des chinesischen Volkes und offenbaren sich als Ruheinseln im Großstadttrubel. Im Himmelstempel baten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien, die Söhne des Himmels, selbigen um eine gute Ernte. Seine perfekte Eleganz macht ihn zu einer der schönsten Tempelanlagen Chinas und zum Wahrzeichen Beijings. Er ist im Jahr 1420 ohne Verwendung auch nur eines einzigen Nagels erbaut worden; die Säulen sind aus Holz aus der Provinz Yunnan gefertigt, trotz des langen und schwierigen Transportweges. Der Himmelstempel ist nicht nur Anziehungspunkt für Touristen und (Hobby-)Fotografen, sondern auch für die Einheimischen, die sich in der großen Parkanlage zum Reden, Tanzen, Singen und Spielen treffen.
Der Lama-Tempel, oder der Palast des Friedens und der Harmonie, ist der berühmteste tibetisch-buddhistische Tempel außerhalb Tibets. Im Jahr 1744 baute der Kaiser Qianlong eine Residenz zu dem farbenprächtigen lamaistischen Tempel um. Besonders sehenswert ist unter anderem der wunderschöne Ziergarten. Das absolute Highlight ist die Halle des Unendlichen Glücks, in der eine 18 Meter hohe, aus einem einzigen Sandelholzbaum geschnitzte Statue des Buddha Maitreya steht, eine Schenkung des siebten Dalai Lama an Kaiser Qianlong.
Der Sommerpalast im Nordwesten Beijings entstand im Jahr 1750. Auf einem Spaziergang durch den am besten erhaltenen kaiserlichen Garten in China kann man viele prachtvolle Kunstwerke der chinesischen Architektur und Gartenbaukunst bestaunen. Die zahlreichen kulturellen Schätze bekommen durch den Kunming See noch mehr Glanz verliehen. Ein 700 m langer überdachter Wandelgang am Seeufer ist gleichzeitig eine Kunstgalerie mit über 8000 Malereien bietet wunderschöne Ausblicke auf den See. Unvergesslich ist auch eine Bootsfahrt auf dem See. 1998 wurde der Sommerpalast von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Bei einem Besuch in Peking sollte man sich die sogenannten Hutongs, die traditionellen Wohnviertel der chinesischen Bevölkerung, nicht entgehen lassen. Schöne Einblicke in das "alte" Peking gewinnt man während einer Fahrt mit der Fahrrad-Rikscha durch die schmalen Straßen und alten Wohnhäuser mit ihren rechteckigen, von Mauern umgebenen Höfen, die leider mehr und mehr Platz machen müssen für die moderne Wolkenkratzerkultur. Beim Anblick dieser alten Baukunst werden einem die sich durch alle Bereiche des Lebens ziehenden großen Gegensätze in der chinesischen Hauptstadt deutlich sichtbar.
Sehenswürdigkeiten in Shanghai Weltstadt Shanghai - Chinas Boomtown schlechthin - hier prallen Tradition und Moderne aufeinander. Durch den Hafen kamen schon früh viele Ausländer, was eine Vermengung verschiedener Kulturen zur Folge hatte. Dennoch lässt der rasende Wandel genug Raum für alte chinesische Traditionen und Bräuche: Uralte Tempel stehen im Kontrast zu modernen Wolkenkratzern, kleine Fischkutter teilen sich das Gewässer mit Luxuslinern und riesigen Frachtschiffen. Inmitten der Schnelllebigkeit findet man immer wieder kleine Gassen und Basare und so manche Ruheoase. Shanghai zählt heute rund 14 Mio. Einwohner. Beste Reisezeit sind Frühling und Herbst. Im Winter ist mit Frost zu rechnen, die Sommer sind sehr heiß (bis ca. 40° C) und feucht.
Der in der Altstadt gelegenen Yu-Garten gilt als einer der schönsten Gärten Chinas und als "Wunder" der traditionellen chinesischen Gartenbaukunst. Auf fast 20.000 qm umfasst der Garten über 30 Pavillons und andere Gebäude, sowie mehrere Seen. Der Garten wurde im Jahr 1559 von Pan Yunduan gegründet, einem reichen Verwaltungsbeamten zur Zeit der Ming-Dynastie. Die Parkanlagen wurden während des Opiumkrieges 1842 und im zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg beschädigt. In den 1950er Jahren wurden sie renoviert. Seit 1961 sind die Gärten für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Jadebuddha-Tempel stammt aus dem Jahr 1882 (Qing-Dynastie). Er wurde berühmt wegen seiner wertvollen Buddha-Statuen aus Jade, die von Burma nach Shanghai geschifft wurden. Die große sitzende Buddha-Statue misst 1,95 Meter und wiegt stolze 3 Tonnen. Kleiner ist die liegende Statue, die den Tod Buddhas darstellt. Die beiden Statuen sind Teil einer Schenkung an einen buddhistischen Mönch, der auf Pilgerreise nach Tibet und Burma war (eine weitere der insgesamt fünf Buddha-Statuen befindet sich in Peking in der Halle der Erleuchtung).
Der Longhua-Tempel ist der größte und älteste buddhistische Tempel in Shanghai. Seine Pagode stammt aus dem 10. Jahrhundert und diese war bis zum frühen 20. Jhd. Das höchste Bauwerk Shanghais.
Ein Aufenthalt in Shanghai ist ohne Spaziergang am Bund, der repräsentablen Uferpromenade gesäumt von europäisch anmutenden Gebäuden nördlich der Altstadt, undenkbar. Die Promenade wurde ursprünglich von den Niederländern als Deich zum Huangpu-Fluss, einem Zufluss des Jangtsekiang, errichtet. Hier erblickt man heute die futuristische Skyline des Stadtteils Pudong, dem modernen Wirtschaftszentrum der Stadt. Highlights sind der 88-stöckige Jin-Mao-Wolkenkratzer und der riesige Fernsehturm Oriental Pearl, der bei Dunkelheit in faszinierender Farbpracht erstrahlt (Tipp: Lampion-Fahrt auf dem Huangpu). Das ehemalige Zollgebäude ist mit seinem 33 Meter hohem Turm eines der bekanntesten Gebäude Chinas, lange Zeit war es auch das höchste (vor dem Zweiten Weltkrieg befanden sich in Shanghai nach den USA die höchsten Gebäude der Welt).
Das rasante Aufstreben der Metropole wird im Stadtplanungsmuseum anhand eines riesigen Modells veranschaulicht. Einen imposanten Ausblick auf Shanghai hat man vom Jin Mao Tower und vom Weltfinanzzentrum. Die außergewöhnliche Silhouette des Gebäudes verlieh ihm den Beinamen „Flaschenöffner“.
Sehenswürdigkeiten in Xi'an Die Geschichte von Xian, der Hauptstadt der Provinz Shaanxi begann vor über 3.000 Jahren zur Zeit der Zhou-Dynastie. Bereits während der Tang-Dynastie (618 - 907 n.Chr.) zählte die Stadt über zwei Millionen Einwohner und war somit die größte Stadt der Welt. Die bedeutenden Bewohner - Kaufleute, Künstler, Wissenschaftler und Missionare aus Südost-, Ost- und Zentralasien - und die begünstigte Lage am Anfang der Seidenstraße machten Xian zu einem politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Zentrum. Um die Verwaltung zu vereinfachen, hat man die Stadt schon damals schachbrettartig angelegt. Eine über 35 km lange Stadtmauer mit 13 Toren wurde errichtet. Nach dem Sturz der Tang-Dynastie und dem Ende der Blütezeit der Stadt dauerte es bis zur Ming-Zeit (1368 - 1644) und den Bau der Prinzenresidenz, dass sich Xian wieder erholen konnte. Seit dem Bau der Eisenbahnlinie nach Zhengzhou im Jahr 1930 befindet sich Xian wieder im wirtschaftlichen Aufstieg.
Erst im Jahr 1974 wurde die Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi zufällig von Landarbeitern entdeckt. Sie ist einer der sensationellsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts. Im zarten Alter von 13 Jahren (246 v. Chr.) ließ der erste Kaiser von China mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. Die Bauarbeiten währten 36 Jahre; bis zu 70.000 Arbeiter, darunter viele Zwangsarbeiter, aber auch Künstler und Architekten, waren gleichzeitig im Einsatz. Auf einem mehrere Tausend Quadratmeter großen Areal wurde eine Grabkammer, bewacht von einer Armee lebensgroßer Tonsoldaten, der Terrakotta-Armee, errichtet. Obwohl die Kriegerfiguren bereits damals in Serie gefertigt worden sind, hat ein jede individuelle Gesichtszüge. Mit 49 Jahren verstarb Qin Shihuangdi während einer Inspektionsreise in die Provinz und wurde in der Grabkammer bestattet. Bisher hat man mehr als 3000 Soldaten und Pferde und über 40.000 Waffen ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5000 Figuren liegen noch im Erdreich verborgen.
Ursprünglich war die Große Wildgans-Pagode ein Tempel aus dem Jahr 648 (Tang-Dynastie) und wurde von Kaiser Gaozong zu Ehren seiner Mutter ausgebaut. Ein Mönch namens Xuanzang, der 17 Jahre lang durch Indien gereist war, lebte hier. Hier übersetzte er die buddhistischen Schriften, die er von dieser Reise mitgebracht hatte. Diese Episode der Geschichte hielt Wu Cheng'en in der Mitte des 16. Jahrhunderts in seinem Roman "Die Reise nach Westen" fest, den jedes Kind in China kennt und der mehrfach verfilmt wurde. Zum Andenken an den Mönch Xuanzang steht hinter der Pagode eine große Bronze-Skulptur. Vom siebten Stock der Wildgans-Pagode hat man einen schönen Ausblick auf Xian und Umgebung. Ihr Name ist zurückzuführen auf eine indische Legende: „Einst gab es ein Kloster des Hinayana-Buddhismus, in welchem Mönche auch Fleisch essen durften. Eines Tages gingen die Fleischvorräte zu Ende und einer der Mönche rief; ‚Wir haben kein Fleisch mehr, und Buddha sollte das wissen‘. In diesem Moment fiel eine Gans aus einer Schar Wildgänse, die gerade über das Kloster flogen, tot vom Himmel. Die erschrockenen Mönche – im Glauben, Buddha selbst habe sich geopfert – errichteten der Gans eine Pagode“.
Die Kleine Wildgans-Pagode wurde von der Kaiserin Wu Zetian zur Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann, den Kaiser Gaozong, im Jahr 684 zusammen mit einer Tempelanlage, dem „Tempel des Aufbewahrten Glücks“, in Auftrag gegeben. Ursprünglich bestand die Pagode aus 15 Stockwerken. Erdbeben zerstörten die oberen beiden Etagen ein. Mit den verbliebenen 13 Geschoßen erreicht sie heute eine Höhe von etwa 43 Metern.
Bei einem Spaziergang durch das Islamische Viertel, das sich neben dem Trommelturm befindet, wird einem die ethnische Vielfalt des Riesenreiches bewusst: Die Bevölkerung Xians besteht neben den Han-Chinesen auch aus islamischen Hui, die aller Wahrscheinlichkeit nach in der Zeit der Tang-Dynastie eingewandert sind. Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren über 78% der chinesischen Bevölkerung muslimisch geprägt, heute ist es weniger als 1 %. Bis heute ist die hölzerne Moschee aus der Tang-Zeit erhalten. Der Vorhof ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die Gebetsräume sind Muslimen vorbehalten.
Vor der Erfindung des Buchdruckes gravierte man wichtige Ereignisse in Stein. Im Jahr 1090 begann die Stadt Xi'an diese sogenannten Stelen zu archivieren. Heute beherbergt das Museum mit rund 2.300 Stelen die größte Sammlung in ganz China, die meisten davon stammen aus der Zeit der Tang-Dynastie.
Sehenswürdigkeiten in Guilin Im Südosten Chinas an den Ufern des bezaubernden Li-Flusses eingebettet in eine Traumlandschaft liegt die Stadt Guilin. Sie gehört zum autonomen Gebiet Guangxi, in dem das Volk der Zhuang lebt. Die Karstkegelberge und unzählige Grotten machen Guilin zu einem beliebten Urlaubsziel in China. Neben dem Li-Fluss schlängeln sich mehrere Seitenarme, Nebenflüsse und Kanäle durch die Stadt, die von zahlreichen Bergen mit bizarren Felsformationen umgeben ist. Noch ursprünglicher ist die Gegend um die Kleinstadt Yangshuo.
Einen wunderschönen Ausblick über den Li-Fluss und die umliegenden Berge genießt man vom Gipfel der Einzigartigen Schönheit (Duxiu Feng), der sich mitten in der Stadt auf dem Campusgelände der pädagogischen Hochschule Guangxi befindet.
Sehenswert ist auch der Park der Sieben Sterne. Namensgebend waren hier sieben Berge, die dem Sternbild des Großen Bären ähneln. Hier befindet sich der Kamelberg (Lotoshan), eine Felsgruppierung in Form eines Kamels sowie eine Tropfsteinhöhle, die besichtigt werden kann. Ein kleiner Zoo, gepflegte Blumenbeete und Spielmöglichkeiten für Kinder runden einen Parkbesuch ab.
Im Nordosten der Stadt befinden sich die gut erhaltenen Königsgräber aus der Ming Zeit, die allerdings nur von wenigen Touristen besichtigt werden.
Die Einkaufsstraße von Guilin heißt Zhongshanlu. Kaufhäuser, Läden und Boutiquen prägen das Straßenbild. Abends wird die Straße teilweise für einen recht touristisch angehauchten Markt gesperrt. Direkt an der Zhongshanlu befindet sich ein großer Platz mit Freilichtbühne, die im Sommer für Vorstellungen genutzt wird. Das ebenfalls hier stehende Lijang Waterfall Hotel veranstaltet abends hin und wieder sehenswerte Lichtspiele und wartet mit einem Wasserfall, der vom Hoteldach herunter kommt, auf.
Die nähere Umgebung von Guilin
Die größte und imposanteste Höhle von Guilin ist die Schilfrohrflötenhöhle („Ludi Yan“). Sie befindet sich im Berg des Lichts nordwestlich der Stadt und wurde benannt nach dem Schilfrohr, das am Eingang der Höhle wächst und aus dem man Flöten anfertigen kann. In der Grotte namens „Kristallpalast des Drachenkönigs“ haben 1.000 Menschen Platz! Die farbige Beleuchtung mag eindrucksvoll sein, sie begünstigt allerdings Moos- und Algenwuchs.
Der Elefantenrüsselberg ist Symbol der Stadt Guilin. Er liegt am Zusammenfluss des Yangjiang und des Li Jiang und hat die Form eines Elefanten beim Wassertrinken. Im vorderen Teil des Berges steht eine Pagode.
Ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist eine Bootsfahrt nach Yangshuo, einer Kleinstadt, die gut 40 km südlich von Guilin liegt. Die meisten Touristenschiffe halten, damit die Passagiere die Höhle namens Crown Cave besichtigen können, die direkt am Fluss liegt. Ihre Größe und die Vielfalt von Tropfsteinen macht die Höhle zu einem besonderen Highlight. Ein Teil der Höhle kann per Boot befahren werden. Wenn man lieber etwas abseits des Touristenrummels unterwegs sein möchte, so bieten sich Floßfahrten in kleinere Fischerdörfer und kleine Hotels ausserhalb von Yangshuo an.
Unvergesslich bleibt ein Tagesausflug zu den Reisterrassen von Longji, die sich in die reizvolle Landschaft eingliedern und förmlich zu einer Wanderung einladen. Wenn man einfache Unterkünfte nicht scheut, so kann man auch in der zauberhaften Berglandschaft übernachten.
Sehenswürdigkeiten in Hongkong
Bis ins Jahr 1997 britische Kronkolonie, heute pulsierende Finanzmetropole - in Hongkong mischen sich kolonialer Flair und Jahrtausende alte chinesische Traditionen in eine moderne Großstadt, die rund 7 Mio. Einwohner zählt. Die imposante Skyline kontrastiert mit engen, alten Gassen, Märkten in der Altstadt und mit den traditionsreichen schwimmenden Restaurants im beschaulichen Hafen von Aberdeen.
Hongkong liegt an der Mündung des Perlflusses an der Südküste Chinas und umfasst eine sehr unregelmäßig geformte Halbinsel namens Kowloon sowie 262 Inseln
Eine wunderschöne Aussicht genießt man vom Victoria Peak, den man per Bahn, der "Peak Tram", erreichen kann. Sie überwindet 373 Höhenmeter auf steilster Strecke (bis 51 % Steigung) in nur sieben Minuten. Bei einem Spaziergang auf dem Peak Circle Walk und von verschiedenen Aussichtsterrassen genießt man fantastische Blicke über Hongkong.
Lantau, die größte Insel Hongkongs, ist definitiv einen Besuch wert. Mehr als die Hälfte der Insel besteht aus Naturparks, die zu Wanderungen einladen. Der größte Wanderweg hat eine Länge von 70 km. Das etwa 300 Jahre alte idyllische Fischerdorf Tai O, das "Venedig Hongkongs", zieht Touristen nicht nur wegen seiner Kanäle magnetisch an. Ein weiteres Highlight ist das Kloster Po Lin auf dem Ngong-Ping-Plateau. Hier befindet sich der größte sitzende Bronze-Buddha der Welt. Zu erreichen ist das Plateau mit der Seilbahn von der Tung Chung Station im Norden Lantaus. Von der Seilbahn aus hat man eine spektakuläre Aussicht auf das südchinesische Meer und auf Hongkong.
In den unzähligen Antiquitätenläden oder auf dem Flohmarkt in der Hollywood Road und Upper Lascar Row (auch “Cat Street” genannt) findet ein jeder ein besonderes Souvenir oder Mitbringsel. Von der Lotuslampe bis hin zu Möbeln aus der Ming-Dynastie wird hier allerhand verkauft.Auch "moderne Schnäppchenjäger" werden in Hongkong fündig, das aufgrund seiner niedrigen Steuern zum Einkaufsparadies für Touristen geworden ist. Die schillernde Welt der Einkaufszentren ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Hongkong. Lange Zeit konnte man hier Elektronikartikel günstig erwerben, dies hat sich jedoch längst relativiert. Sehenswert sind die Lebensmittelmärkte (z.B. tagsüber in Wan Chai) und die Kleidermärkte. Letztere sind übrigens aufgrund des fehlenden Ladenschlussgesetzes häufig auch nachts geöffnet (z.B. der Ladies′ Market in Mong Kok oder der Temple Street Night Market in Kowloon). Interessant ist auch der hiesige Jademarkt.Feilschen ist absolut erwünscht und trägt zum Einkaufsspaß bei. Vorsicht ist aber immer geboten, da gefälschte Produkte und Plagiate immer noch häufig verkauft werden.
In der Nähe der Hollywood Road steht der Hong Kong Man Mo Temple, der die Götter der Literatur (Man) und des Krieges (Mo) ehrt; eine wahre Ruheinsel inmitten des Straßentrubels. Sehenswert sind die riesigen Räucherspiralen, die von der Decke hängen.
Am westlichen Straßenende befindet sich der Hollywood Road Park. Eine Fotoausstellung zeigt Bilder der ersten Ansiedlungen in diesem Gebiet Hong Kongs.
Lan Kwai Fong
Lan Kwai Fong, das bekannte Szeneviertel für alle Nachtschwärmer ist bekannt für seine angesagten Clubs, Pubs, Szene-Bars, Delikatessenlokale und In-Restaurants.
SoHo
Wenn Sie entlang der Hollywood Road in Richtung Süden schlendern, gelangen Sie automatisch nach „SoHo“. Das international geprägte Viertel ist bietet ebenfalls noble Szene-Restaurants und Bars, in denen exotische Köstlichkeiten aus Malaysia, New Orleans, Nepal, Mexico, der Provence oder Portugal geboten werden. Eine Fahrt auf der weltweit längsten überdachten Rolltreppe verschafft einen guten Überblick über das beliebte Szeneviertel.
An der Südküste von Hong Kong Island gelegen ist der Ocean Park seit seiner Eröffnung 1977 eine beliebte Attraktion für Alt und Jung. Mit einer Fläche von über 800.000 m² zählt er zu den größten Freizeitparks Asiens und beherbergt eines der größten Ozeanarien. Achterbahn & Co. sowie verschiedene, anspruchsvoll und ansprechend ausgearbeitete Ausstellungen locken die Besucher.
Besonderes Highlight ist zweifelsohne eine Fahrt mit dem "Ocean Express". Wie an Bord eines U-Bootes geht er auf fantastische Reise durch die Tiefen des Meeres. Natur- und Tierschutz spielen im Konzept des Parks eine große Rolle. In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wurden verschiedene Schutzprogramme für bedrohte Tierarten eingeführt, u. a. für Wale und Delfine. Außerdem züchtet man auf dem Gelände erfolgreich seltene Vogel- und Schmetterlingsarten.
Mit ihrer Länge von 2,2 km ist die Tsing-Ma-Brücke die längste Hängebrücke der Welt für Kfz- und Eisenbahnverkehr. Im Jahr 1997 eröffnet ist sie heute die wichtigste Verbindung zwischen Hong Kong und dem internationalen Flughafen auf Lantau Island. Die Brücke verfügt über eine 6-spurige Autobahn und zwei zusätzliche Eisenbahnlinien, auf einer zweiten Ebene darunter ist zusätzlich eine 2-spurige Fahrbahn. Bei schweren Taifunen schließt die Brücke für den Autoverkehr. Vom Lantau Link View Point, einer Aussichtsplattform auf der Insel Tsing Yi, hat man eine fantastische Sicht auf das gigantische Bauwerk sowie auf die zwei sich anschließenden Brücken.
Hong Kong - das "Hollywood des Ostens". Auf der Avenue of Stars an der Hafenpromenade von Tsim Tsa Shui wird den großen Künstlern der hundertjährigen Filmgeschichte Hong Kongs gebührende Anerkennung gezollt. Gedenktafeln mit Handabdrücken berühmter einheimischer Filmstars, eine imposante Skulptur der Hong Kong Film Awards und eine lebensgroße Statue des legendären Kung Fu-Stars und Action-Helden Bruce Lee können hier bestaunt werden. Von der Avenue of Stars genießt man eine tolle Aussicht auf den Victoria Harbour und die beeindruckende Skyline Hong Kongs. Hier kann man auch die allabendliche mulitmediale Lichtershow A Symphony of Lights ansehen, bei der zu besonderen Anlässen auch Feuerwerkskörper zum Einsatz kommen.
Das Hong Kong Disneyland verzaubert seine Besucher und lässt diese eintauchen in ein legendäres Märchenreich. Die vier Themenparks Main Street USA, Fantasy-, Adventure- und Tomorrowland warten nur darauf, entdeckt zu werden. Das "heile-Welt-Flair" und zahlreiche, speziell für diesen Park entworfene Attraktionen lassen die Sorgen des Alltags wenigstens für kurze Zeit in Vergessenheit geraten. Zwei Disney-Hotels versprechen Spaß und Spannung pur, für das leibliche Wohl sorgen diverse Restaurants. Disney Shops verführen mit ihren fantasievollen Produkten und Souvenirs.
In Aberdeen scheint die Zeit stillzustehen. Hier wohnen die Menschen traditionell in Fischerdschunken anstatt in modernen Hochhäusern. Besonders ein abendlicher Besuch verzaubert, wenn sich tausende Lichter im Wasser spiegeln. Eine Bootstour bietet die Gelegenheit das Leben in den Hausbooten kennenzulernen. Ebenfalls unvergesslich bleibt eine Mahlzeit in einem der prunkvoll geschmückten schwimmenden Restaurants die hier vor Anker liegen. Köstlichkeiten der chinesischen Küche warten darauf, die Gaumen der Gäste zu verwöhnen.
Die Hongkong- Chinesen lieben Pferdewetten. Besonders die Nachtrennen bieten eine einmalige Gelegenheit, zusammen mit den Einheimischen den Pferderennsport zu erleben. Das auf dem Gelände gelegene „Hong Kong Racing Museum“ bietet einen guten Überblick der Geschichte des Pferderennsports in Hong Kong.
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