Die Reise unserer Träume

Wir, das sind Anne und Jens, haben uns  mit Amazing China einen Traum erfüllt. Nach unseren Vorstellungen war schnell die Route geplant und gebucht.  Dann das gespannte Warten bis die Reise beginnt.      

Panda´s und Tibet mit Kailash-Umrundung in 3 Wochen

Voller Vorfreude, Neugier, Erwartung starten wir unseren Traum.    Mit einem Direktflug von Frankfurt geht es nach Chengdu, wo wir am Flughafen abgeholt werden, und direkt in die Berge nach Wolong fahren.

Unterwegs halten wir an der Erdbeben Gedenkstätte von 2008, wo noch ein paar der zerstörten Häuser als Denkmal stehen.
Wolong, eingebettet zwischen Bergen, ist Natur pur, auch das Panda Research Center ist schön angelegt.  Wir nehmen am Volunteer Programm für einen Tag teil, wo man als Tourist hinter die Kulissen schauen kann und mit hilft.  Einmal den Panda´s so nahe zu sein,  ein Traum. Erst ist Sauber machen angesagt. Wir putzen die Gehege und bereiten Futter vor.
Dann ist Zeit für die Panda´s, wir dürfen sie durch das Gitter aus der Hand füttern, ihnen zuschauen zu dürfen, so nah zu sein,  es war wunderschön.
Am späten Nachmittag nehmen wir Abschied und fahren nach Chengdu, wo wir noch ein wenig durch die Altstadt bummeln.

Lhasa

Am nächsten Morgen geht es früh zum Flughafen, Lhasa wartet. Wir sind gespannt, wie wird es sein? Mysthisch oder voll chinesischer Macht?
Schon der Flug nach Lhasa ist sehenswert, die Berge zum Greifen nah.  Nach der Landung fahren wir knapp eine Stunde nach Lhasa,  als endlich der Potala Palast in der Ferne zu Sehen ist, denken wir- oh ist der klein- , wir wurden eines Besseren belehrt, als wir direkt daran vorbei fahren ist er so riesig und erhaben.
Die ersten Tage in Lhasa ist Akklimatisierung angesagt, wir schauen uns den Potala, Jokhang mit Barkhor, die Klöster Sera und Drepung an.  Bummeln umher und vertragen die Höhe ganz gut.  

Zum Mt. Everest

Wir starten unsere Rundreise Richtugn Shigatse, vorbei am Yamdroksee, welcher in seiner türkisgrünen Farbe schimmert.  Wir fahren über 2 Pässe mit ca. 5000m Höhe, es ist so beeindruckend, so riesig, so weit.  In Gyantsa schauen wir uns das Pelkor Chörden Kloster mit dem Kumbum Chörden an, es ist ein beeindruckendes Bauwerk und noch gut erhalten.
Am Nächsten Tag geht es erst gegen Mittag los, wir müssen aufgrund einer Baustelle einen Umweg fahren und brauchen ein neues Permit. Unser Guide kümmert sich um alles. Auf geht es zum Everest Basecamp.  Wir fahren über den Gyatsola Pass, welcher mir seinen 5200m Höhe und den unzähligen Kurven uns endlos erscheint.
Abends kommen wir im Camp an. Die Höhe macht sich bemerkbar, alles ist anstrengend. In der Nacht plagen Anne Kopfschmerzen, mir ist Übel. Es schneit und ist kalt, wir haben Heizdecken im Bett und versuchen zu schlafen.
Am nächsten Morgen kommen wir beim Frühstück wieder zu Kräften,  wir besichtigen das Kloster Rongbuk, welches wieder aufgebaut wird. Dann gehts zum Everest Aussichtspunkt,  es ist spektakulär, so riesig steht er vor uns, obwohl wir schon auf 5200m Höhe sind. Die Anstrengungen der Nacht haben sich gelohnt.
Wir verweilen und genießen die bezaubernde Aussicht, doch alles geht zu Ende, wir müssen weiter.  Unser Weg führt uns wieder zurück über den Gyatsola Pass, jetzt geht es weiter Richtung Westen.
Durch unberührte Weiten führt unser Weg,  wir sehen Wildesel Herden, Blauschafe und Antilopen.  Die Landschaft ist so anders als gedacht, es gibt Grüne Weiden , viel Wasser und endlose Ferne.  Beim Spaziergang am Peigutso See ist sie wieder da, die ungewohnte Stille.  Es ist absolut nichts zu Hören, man kann es sich nicht vorstellen.
Der Manasarovar See ist unser nächstes Ziel,  unsere Unterkunft ist einfach, aber die Kulisse ist grandios, der Gurla Mandhata im Hintergrund mit seiner Schneekappe.  Morgens  am See zu spazieren, kein Mensch weit und breit, nur Du und die Natur, diese Eindrücke sind unbezahlbar.
Es geht weiter Richtung Westen,vorbei am Mt. Kailash, welchen wir auf dem Rückweg besuchen. Innerhalb  von 250 km ändert sich die Landschaft so gewaltig,  wir fahren über ein Hochplateau auf 5000m Höhe.
Die Landschaft wird sandiger, reißt auf, wir sehen riesige Canyons, fahren hinunter.  Alles ist so unwirklich,  ein riesiger Canyon (wie in den USA) und im Hintergrund riesige schneebedeckte Berge.   Die Sonne brennt,  hier ist es viel wärmer und trockener.
Hier in Tsada  besuchen wir die Ruinen vom alten Königreich Guge.  1000 jahre alte Ruinen auf einen hohen Sandsteinfelsen.  Die erhaltenen  Hallen haben sehr schöne Wandmalereien.  Allein dafür lohnt sie der weite Weg.  auch in der Stadt stehen einige sehr alte Stupas. und ein altes Kloster, weelches renoviert wird.  Direkt hinter dem Hotel haben wir das Glück Geier aus nächster Nähe zu beobachten.
Es geht den selben Weg wieder zurück nach Darchen, unseren Ausgangspunkt für unseren zweiten Höhepunkt unserer Reise, die Kailash Umrundung.

Rund um den Kailash

Bei super Sonnenschein starten wir unseren Pilgerweg.  Natur pur, aufgetürmte Manisteine, Gebetsfahnen und Mühlen, Pilger , dazwischen wir...
Wir wandern duch ein Tal, rechts und links  Berge, obendrauf liegt Schnee, kleine Wasserfälle laufen ins Tal, wo ein kleiner Fluss sich seinen Weg sucht. Hier gibt es auch viele Murmeltiere, Wildhasen und Pfeiffhasen. Ein Idyll.  Wir besuchen ein kleines Kloster.  Die Kailashnordwand zeigt sich uns in voller Pracht bei schönstem Wetter. Übernachtet wird in einfachen Hütten. 
Am 2. Tag geht es früh los, der anstrengendste Teil wartet, Es ist Nebelig, düster, mystisch.
Es geht immer bergauf, weiter und weiter, es wird kalt, man merkt die Höhe,  die Gebetsfahnen werden immer mehr, der Dolma la Pass auf 5636m Höhe ist erreicht.
Es ist ergreifend, wir hängen Gebetsfahnen auf und verweilen in Erfurcht, es ist unbeschreiblich.   Dann geht es abwärts,  nach der Mittagspause fängt es mit Regnen an, wir müssen noch ca. 3 stunden weiter, sind nass bis auf die Knochen.  Im Kloster angekommen wird sich getrocknet, gibt es heißen Tee, und die Sonne kommt wieder raus...
Tag 3 ist ein Spaziergang ins Tal, voller Freude es geschafft zu haben wandern wir nach Darchen.

Zurück nach Lhasa

Jetzt stehen 2 Tage Rückfahrt nach Lhasa vor uns. Wir verabschieden die Schneeberge.  Wir schauen uns noch das Tashi Lhunpo Kloster an, welches sehr sehenswert ist.
An unseren letzten Abend überrascht uns die Agentur in Lhasa mit einem Abendessen mit Kulturprogramm.  Der letzte Morgen in Lhasa, wir haben noch Zeit unser Flug geht erst Nachmittags. Wir gehen noch mal zum Jokhang,  lassen uns mit den Menschen auf dem Barkhor treiben.  nehmen Abschied von einem beeindruckenden Land. 
TIBET, WE LOVE YOU !
In Chengdu angekommen , lassen wir uns duch die Altstadt treiben,  es ist das totale Gegenteil von Tibet, laut, eng, viele Menschen...  aber schön, auf seine eigene Art und Weise.
Dies Reise wird uns unvergessen bleiben,  vielen Dank an unseren Guide, unsere Fahrer, Herrn Wang und Sabine von Amazing China.
Anne und Jens

Einige Eindrücke unserer Reise

(Die Bilder sind unser Eigentum und dürfen weder für private noch für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Amazing China)